Jedes Objekt im Internet, jeder Server und jeder Endpunkt, der mit anderen kommuniziert, benötigt eine Internetadresse. Je nachdem, ob IPv4 oder IPv6 verwendet wird, ist diese Adresse 32 oder 128 Bit lang. Statt dieser 32- oder 128-Bit-Zahlen ermöglichen Domainnamen die Verwendung von Namen, die für Menschen verständlich und leicht zu merken sind und mit einer Unternehmensidentität und Marke verbunden werden können. So verknüpft das Domain Name System beispielsweise den Domainnamen www.webevi.com mit einer IP-Adresse wie 88.255.110.61. com, webevi.com und www.webevi.com sind dabei ineinander verschachtelte Internetbereiche bzw. Zonen.
Die vom Domain Name System hergestellten Beziehungen müssen nicht eins zu eins sein. Einem Domainnamen können mehrere IP-Adressen zugewiesen werden. Das ist bei stark frequentierten Websites wie HostingNedir.com, yahoo.com oder google.com üblich. Häufiger werden jedoch viele Domainnamen einer einzigen IP-Adresse zugewiesen. Dies nennt man „Virtual Hosting“.
Das Domain Name System ist hierarchisch aufgebaut. An der Spitze stehen „generische“ Top-Level-Domains (gTLD) wie .com, .org, .net, .int, .edu, .info, .biz, .aero, .travel, .jobs, .gov und .mil sowie Länderdomains (ccTLD) wie .tr, .us, .de, .uk, .jp und .az. Zuletzt kamen einige regionale Top-Level-Domains wie .eu und .asia hinzu.
