Da WordPress das weltweit beliebteste Content-Management-System ist, ist es leider auch das Ziel Nummer eins für Cyberangreifer. Mit ein paar gezielten Maßnahmen machen Sie Ihre Website jedoch zur Festung.
Hier eine Schritt-für-Schritt-Anleitung zur Absicherung Ihrer Website:
1. Grundhygiene und Updates
Die erste Sicherheitsregel: Lassen Sie keine Türen offen.
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WordPress-Kern, Themes und Plugins: Sie müssen immer aktuell sein. Alte Versionen enthalten bekannte Sicherheitslücken.
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Nicht Genutztes löschen: Jedes inaktive Plugin und Theme ist ein potenzielles Einfallstor. „Deaktivieren“ reicht nicht, Sie sollten sie vollständig löschen.
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PHP-Version: Achten Sie darauf, im Hosting-Panel immer die neueste unterstützte PHP-Version zu verwenden.
2. Anmeldung absichern
Die meisten Angriffe erfolgen per „Brute Force“ über die Anmeldeseite.
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Anmelde-URL ändern: Sie können Angreifer verwirren, indem Sie die Standardadressen
wp-adminoderwp-login.phpmit einem Plugin wie WPS Hide Login ändern. -
Zwei-Faktor-Authentifizierung (2FA): Selbst wenn Ihr Passwort gestohlen wird, kommt ohne den Code auf Ihrem Handy niemand hinein.
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Anmeldeversuche begrenzen: Sperren Sie IP-Adressen nach einer bestimmten Zahl fehlgeschlagener Anmeldungen vorübergehend.
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Admin-Benutzernamen ändern: Ihr Benutzername sollte niemals „admin“ lauten. Das erleichtert Angreifern die Arbeit um 50 %.
3. Schutz von Dateien und Datenbank
Die Einstellungen hinter den Kulissen Ihrer Website zu verbergen, ist entscheidend.
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wp-config.php schützen: Diese Datei enthält die Datenbank-Passwörter. Den Zugriff darauf können Sie über
.htaccesssperren. -
Dateibearbeitung deaktivieren: Sie können die Dateibearbeitung im WP-Panel (Theme-Editor) abschalten, indem Sie diesen Code in die Datei
wp-config.phpeinfügen:define( 'DISALLOW_FILE_EDIT', true ); -
Datenbank-Präfix: Sie können das Risiko von SQL-Injection senken, indem Sie das Standardpräfix
wp_bei oder nach der Installation durch etwas anderes ersetzen (z. B.site72_).
4. Hosting und SSL
Sicherheit beginnt beim Fundament.
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SSL-Zertifikat (HTTPS): Sorgt für eine verschlüsselte Datenübertragung. Auch für Google inzwischen ein Muss.
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Hochwertiges Hosting: Wählen Sie statt „billigem“ Hosting Anbieter mit serverseitiger Firewall (WAF) und isolierten Ressourcen.
Empfohlene Sicherheits-Plugins
Alles manuell zu erledigen ist mühsam. Es genügt, eines dieser Plugins zu installieren (nur eines!):
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Wordfence Security: Die umfassendste Firewall und Malware-Scanner.
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iThemes Security (Solid Security): Bietet benutzerfreundliche und starke Härtungsoptionen.
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Sucuri Security: Ideal für cloudbasierten Schutz und Überwachung.
Wichtiger Hinweis: Keine Sicherheitsmaßnahme rettet Sie so zuverlässig wie Backups. Richten Sie ein System ein, das wöchentlich oder täglich automatisch Backups Ihrer Website in einen separaten Cloud-Speicher (Drive, Dropbox usw.) sichert (z. B. UpdraftPlus).
