Die Ladegeschwindigkeit beeinflusst direkt die Zufriedenheit Ihrer Besucher und Ihr Google-Ranking. Die Ursache liegt meist in der Website selbst und lässt sich mit den folgenden Schritten größtenteils beheben.
1. Zuerst messen
Testen Sie Ihre Website mit PageSpeed Insights (pagespeed.web.dev) oder GTmetrix. Der Bericht zeigt, was die Seite am stärksten bremst. Liegt die erste Serverantwort (TTFB) unter 1 Sekunde, liegt das Problem höchstwahrscheinlich im Seiteninhalt.
2. Bilder verkleinern
- Skalieren Sie Bilder vor dem Hochladen; zeigen Sie kein 4000-Pixel-Foto in 800 Pixel Breite an.
- Verwenden Sie das WebP-Format. In WordPress erledigen das Plugins wie Smush, ShortPixel oder Imagify automatisch.
- Aktivieren Sie Lazy Loading.
3. Caching nutzen
- Installieren Sie für WordPress ein Cache-Plugin wie LiteSpeed Cache, WP Super Cache oder W3 Total Cache.
- In Plesk aktivieren Sie unter Apache- & nginx-Einstellungen nginx-Caching und gzip-Komprimierung.
4. Plugins und Theme prüfen
- Löschen Sie ungenutzte Plugins. Jedes Plugin lädt zusätzlichen Code.
- „All-in-one“-Themes mit sehr vielen Funktionen können langsam sein.
- Das Plugin Query Monitor hilft, das bremsende Plugin zu finden.
5. PHP und Datenbank
- Verwenden Sie eine aktuelle PHP-Version (8.1 oder höher); sie ist deutlich schneller als alte Versionen.
- Bereinigen Sie in WordPress Revisionen, Spam-Kommentare und Transients mit einem Plugin wie WP-Optimize.
6. Weitere Ursachen
- Bot-Verkehr oder Angriffe können die Ressourcen Ihres Kontos aufbrauchen. Lesen Sie dazu unseren Artikel über WP-Bot-Angriffe.
- Wenn Ihre Website gewachsen ist und ständig die Ressourcenlimits erreicht, ist ein größeres Paket oder ein VDS sinnvoll.
Wenn die Website danach immer noch langsam ist, eröffnen Sie ein Support-Ticket mit dem Link zu Ihrem Testergebnis.
